Mach mit!

Die Bürgerinitiative ViVaWald, setzt sich seit 2013 für eine naturverträgliche Waldnutzung in und um Reinfeld ein. Wir, die Aktiven von ViVaWald wollen die rein wirtschaftlich orientierte Nutzung unserer Wälder nicht einfach hinnehmen.Wir stehen mit der Landesforst in Diskussion und begleiten das Geschehen im Wald weiterhin kritisch konstruktiv.

Wenn auch Ihnen die Entwicklung unserer Wälder am Herzen liegt, sind Sie eingeladen, an unseren Terminen teilzunehmen, sich zu informieren und zu engagieren!

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Waldbrief 27.3.21

Dr. Lutz Fähser verfasste einen Waldbrief, der in diesem Jahr das Konzept der naturnahen Waldbewirtschaftung des Lübecker Stadtwaldes zum Thema hat.

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Pressemitteilung zum Tag des Waldes

Die Bundesbürgerinitiative Waldschutz möchte auch in diesem Jahr auf die katastrophale Waldwirtschaft und auf die Folgen des Klimawandels für die Wälder in Deutschland aufmerksam machen.

https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/pressemitteilungen-1/pm-zum-tag-des-waldes-2021/

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Beitrag über die Wildnis in den deutschen Wäldern in Frontal 21

Ein sehr interessanter Beitrag über die Wildnis in deutschen Wäldern gab es im ZDF in der Reportage Frontal 21 zu sehen. Lutz Fähser, Peter Wohlleben und Pierre Ibisch ,Experten für die ökologische Waldbewirtschaft, berichteten über die Missstände im Umgang mit unseren Wäldern.. Auch Petra Ludwig-Sidow Mitglied der BBWIS kam in dieser Reportage zu Wort.

https://www.zdf.de/politik/frontal-21/naturschutz-zu-wenig-wildnis-100.html

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Patient Wald Sendung im SWR Fernsehen

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Offener Brief der Bürgerinitiative VivaWald an die Landesforsten des Landes Schleswig-Holstein

Sehr geehrte Damen und Herren,

Seit Juli diesen Jahres finden im Forstrevier Fohlenkoppel vor allem in den Waldstücken Bahrenhöfer Wohld und Fohlenkoppel Einschläge in erheblichem Umfang und mit Einsatz großer Maschinen im belaubten Wald statt.

Der Einschlag zu diesem frühen Zeitpunkt im Jahr widerspricht den Zielen einer naturnahen Waldbewirtschaftung und verhindert die Erhaltung, den Schutz und adäquate Verbesserung der biologischen Vielfalt im Waldökosystem. In einer Phase, in der im Wald die Jungtieraufzucht bei Säugetieren und Vögeln in einem entscheidenden Stadium ist, Amphibien zu den Sommerlebens- räumen wandern, Insekten und Pflanzen wachsen, bedeutet diese Art von Bewirtschaftung einen erheblichen Eingriff und eine ernste Störung des Ökosystems. Um dies mit einem drastischen Bild darzustellen: die Biodiversität endet unterm Harvester.

Sowohl national als auch international wird von der Politik die Bedeutung der biologischen Vielfalt in Wäldern hervorgehoben und Ziele formuliert, diese zu erhalten. Einige Beispiele:

• Die Ministerkonferenz zum Schutz der Wälder in Europa (FOREST EUROPE) hat bereits 1993 in der Helsinki-Deklaration eine nachhaltige Waldbewirtschaftung definiert als „die Betreuung und Nutzung von Wäldern und Waldflächen auf eine Weise und in einem Ausmaß, welche deren biologische Vielfalt, Produktivität, Regenerationsfähigkeit und Vitalität erhält und ihre Fähigkeit, gegenwärtig und in Zukunft wichtige ökologische, wirtschaftliche und soziale Funktionen auf lokaler, nationaler und globaler Ebene zu erfüllen, gewährleistet, ohne dass dies zu Schäden an anderen Ökosystemen führt“.

• In der Biodiversitätsstrategie der EU bis 2020 (2011) wird Erhöhung des Beitrags von Land- und Forstwirtschaft zur Erhaltung und Verbesserung der Biodiversität als Ziel formuliert und die Notwendigkeit der Einbeziehung von Biodiversitätsmaßnahmen in Waldbewirtschaftungspläne hervorgehoben.

• Auch in der EU-Biodiversitätsstrategie für 2030 vom Mai 2020 wird auf die Notwendigkeit biodiversitätsfreundlicher Methoden in der Forstwirtschaft wie naturbasierte forstwirtschaftliche Verfahren hingewiesen.

• Im Kabinettsbeschluss der Bundesregierung vom 7. November 2007 „Nationale Strategie zur biologischen Vielfalt“ (Hrsg. BMUB, 4. Auflage 2015) wird als handlungsleitendes Ziel für Wälder formuliert: „Bis zum Jahre 2020 haben sich die Bedingungen für die in Wäldern typischen Lebensgemeinschaften (Vielfalt in Struktur und Dynamik) weiter verbessert. Bäume und Sträucher der natürlichen Waldgesellschaft verjüngen sich ganz überwiegend natürlich. Mit naturnahen Bewirtschaftungsformen werden die natürlichen Prozesse zur Stärkung der ökologischen Funktionen genutzt. Alt- und Totholz sind in ausreichender Menge und Qualität vorhanden.“ Auf die Vorbildfunktion des Staates wird in der Publikation explizit hingewiesen.

Die derzeitigen Aktivitäten im Forstrevier Fohlenkoppel folgen diesen Vorgaben nicht. Zudem befindet sich der Wald mit Fortschreiten des Klimawandels auch in Schleswig-Holstein durch Umweltbelastungen, Klimawandel und menschliche Nutzung in einem kritischen Zustand. An ersterStelle sollte jetzt der Schutz der Lebensräume stehen. Der Mensch kann in dieser Situation den Wald unterstützen oder mit seinem Handeln die Situation verschlimmern. Eine Holzwirtschaft, die solche Schäden im Wald anrichtet, ist mit eine der Ursachen für den bedenklichen Zustand der Wälder.

VivaWald fordert daher ein Umdenken in der schleswig-holsteinischen Forstwirtschaft weg von der waldökologie-feindlichen Forstwirtschaft hin zum Waldökosystemmanagement mit Naturnähe als oberster Priorität. Der Wald ist viel mehr als sein Holzwert und ohne Funktionstüchtigkeit des Waldökosystems wird es weder eine ökonomische noch eine soziale Nutzung geben. Auch wichtige Regulierungen für das Mikroklima, den Wasserhaushalt und die Humusbildungen werden nachhaltig gestört. Die Menschen erwarten, dass in Wäldern im Besitz der öffentlichen Hand die Bedeutung der Wälder für Mensch und biologische Vielfalt in besonderer und vorbildlicher Weise wahrgenommen und umgesetzt wird.

Wir fordern außerdem einen landesweiten Diskursprozess zur Waldentwicklung und einer nachhaltigen Waldstrategie zum Management von Waldökosystemen unter breiter Beteiligung von Bürger*innen und Fachleuten in Schleswig-Holstein.

Konkrete Forderungen für das Revier Fohlenkoppel

  • größere zeitliche Abstände bei der Durchforstung
  • kein Einschlag im belaubten Wald
  • Holzernte ohne Großmaschinen
  • besonderer Schutz von Feuchtbiotopen

Bei einer Begehung haben wir zudem festgestellt, dass einige Rückegassen nicht den nach FSC geforderten Abstand von 40 m einhalten und gefällte Bäume in Feuchtbiotopen lagern. Des Weiteren bitten wir um Informationen, was mit den entstandenen Auflichtungen geschehen soll und ob der Einschlag im belaubten Wald in Zukunft zur gängigen Praxis werden soll.

Wir bitten Sie um Stellungnahme.

Mit freundlichen Grüßen

Katrin Schweim, VivaWald Schleswig-Holstein

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Tagung `Sind unsere Wälder noch zu retten?`

Anlässlich der Tagung `Sind unsere Wälder noch zu retten` vom 17.8-20.8.20 des Bundesamtes für Naturschutz nahmen MitarbeiteInnen der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, der Naturwald Akademie, der Deutschen Umweltstiftung sowie von Wohllebens Waldakademie zum Eckpunktpapier des Wissenschaftlichen Beirats für Waldpolitik des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung Stellung.

 

https://naturwald-akademie.org/wp-content/uploads/2020/08/ePaper_Eckpunkte-zur-Waldstrategie-2050_Kommentierung-der-Positionen-des-Wissenschaftlichen-Beirat-für-Waldpolitik-des-BMEL_18Aug2020.pdf?fbclid=IwAR12ftAxvDzH62MI8xFQwjXfYF5cI5LRfLKNinIvuLfzuwrqP-gYQOnW2Gg

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Tag des Waldes 21.3.20

Beitrag auf der Internetseite der Bundesbürgerinitiative Waldschutz zum                                                                  ´Tag Des Waldes´ am 21.3.2020 !

https://www.bundesbuergerinitiative-waldschutz.de/pressemitteilungen/pm-zum-tag-des-waldes-2020/

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Wald-Schlacht-Besichtigung

Am heutigen Sonntag sind Mitglieder von Vivawald im Bahrenhöfer Wohld unterwegs gewesen. Bewohner der umliegenden Dörfer hatten eingeladen uns zu zeigen was die Landesforsten unter ökologischer Waldbewirtschaftung verstehen.

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Podiumsdiskussion in Ratzeburg

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Abschied von Sabine Reichle

 

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Am 3.2.2020 ist unsere Mitstreiterin Sabine Reichle nach langer schwerer Krankheit Ihrem Krebsleiden erlegen.
Mit ihrem enormen Wissen, ihrer Sachlichkeit, ihrer Ausdauer und ihrem Engagement für den Naturschutz hinterläßt sie eine riesige Lücke.
Ihr Mut und ihre Begeisterung für die Natur und ihre Belange hat uns immer angespornt und mitgerissen niemals nachzulassen, um unsere Wälder zu schützen.
Wir haben Sabine viel zu verdanken und sie wird uns sehr fehlen.

 

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